| Tour | 187 | 3505 m | Zuckerhütl | Stubaier Alpen | Skitour | S | 13.03.04 |
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Titel: |
Biwak in der Besenkammer |
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Ausgangspunkt: |
Mutterbergalm (1720 m) im Stubaital |
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Anfahrt von München: |
München - Innsbruck. Richtung Brenner fahren, ins Stubaital abbiegen. Bis zur Stubaier Gletscherbahn, dort Parkplatz. Ca. 3h. |
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Hütten: |
Dresdner Hütte (2302 m). Die Hütte liegt im Skigebiet und ist im Winter meist voll mit Skifahrern, die ihren Urlaub natürlich schon lange im voraus planen ... |
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Aufstieg zur Hütte: |
Vom Parkplatz links oder rechts der Seilbahn. Beide Varianten steil und sehr lawinengefährdet. Ca. 2h. |
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Route: |
Route über das Lange Pfaffennieder: |
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Abfahrt: |
Entlang des Aufstiegs oder wieder unter der Nordwand des Zuckerhütls zum Pfaffenjoch (3212 m) queren. Entlang des linken Randes des Pfaffenferners abfahren. Man gelangt auf einen Absatz, hier sich nun rechts halten bis zum tiefsten Punkt in einer Mulde. Dort wieder in das Skigebiet aufsteigen (ca. 240 m). Am einfachsten über das Schaufelnieder. Dort entlang der Pisten bis zur Dresdner Hütte abfahren. |
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Charakter: |
Besonders lawinengefährlich ist der steile Übergang über das Lange Pfaffennieder (Hangrichtung
West und Ost). Ansonsten bei guter Spuranlage eher niedrige Lawinengefahr. Je nach Schneelage mehr oder
wenige heikle Kletterei beim Übergang über das Pfaffennieder. Auf dem Sulzenauferner sehr große
Spaltengefahr. Ostgrat zum Zuckerhütl meist vereist, oben leichte Kletterei. |
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Karte: |
Alpenvereinskarte Nr. 31/1, "Stubaier Alpen - Hochstubai", 1:25000 |
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Führer: |
Dieter Seibert, "Skitouren Stubaier Alpen, Steiger Skitourenfüher", Steiger Verlag, 1. Auflage 1996, Augsburg |
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Link: |
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Bergspezln: |
Wolfgang Dressel |
Frühmorgens zogen wir los, nicht ahnend was uns erwarten sollte. Ich persönlich war ja doch eher auf eine gemütliche Tour
eingestellt. Anfangs ging es über verlassene Skipisten hoch. Weiter oben ging es ins Gelände, das Lange Pfaffennieder ist schon
von weitem gut zu sehen. Spur gab es keine und so mußten wir uns diese selber legen. Das Gelände wurde bald steiler. Der
eigentliche Übergang war durch eine Stange markiert. Direkt dorthin trauten wir uns wegen der Lawinengefahr nicht und spurten
deshalb weiter nach links direkt zum Grat hinaus. Hier erwartete uns eine traumhafte Sicht auf den Sulzenauferner mit
beeindruckenden Eisbrüchen und auf das Zuckerhütl. Dessen Nordflanke war völlig aper. Der Wind hatte ganze Arbeit geleistet. Auch
heute war er ziemlich nervig und einige Böen hatten Sturmstärke.