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Engelmannsturm
Engelmannsfels, Normalweg (Sportklettern, 1) www.sirdar.de
Pfälzerwald
Der Engelmannsfels ist ein markanter und weithin sichtbarer Felszacken über Gossersweiler. Er bietet einen für Pfälzer Verhältnisse sehr leichten und kindertauglichen Anstieg.

Fakten
Ausgangspunkt:Gossersweiler, Ortsteil Stein (290m)
Zustieg:10 Min.
Fels:Sandstein
Routen:überwiegend Schwierigkeit 6
Absicherung:spartanisch
Abstieg:abseilen, 1x30m

Openstreetmap: Engelmannsfels
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap (CC-BY-SA)

Ausgangspunkt:
Gossersweiler, Ortsteil Stein
Navi: Birkenstraße, Gossersweiler-Stein

Stützpunkt:
Feriendorf Eichwald
Eine Feriensiedlung in einer kleinen Senke unter dem Eichelberg. Wer Glück hat, bekommt hier eine Ferienwohnung in den einzeln stehenden Häuschen und kann dann locker zur Steiner Nadel und den Engelmannsfeld zu Fuß gehen.

Zustieg:
Sowohl die Steiner Nadel, als auch der Engelmannsfels sind von Gossersweiler-Stein jeweils in wenigen Minuten von der Hauptstraße erreichbar und man kann auch problemlos zwischen den zwei Felsen hin und her wechseln.

Engelmannsfels:
Der Normalweg auf den Engelmannsfels beginnt, wie auf dem Bild zu sehen, ganz links unten. Es gibt jedoch oberhalb mehrere Einstiegsvarianten, die alle nicht schwierig sind. Die Route ist mit "1" bewertet, nach meinem Empfinden entspricht das einem alpinen 3er. Die Route geht über mehrere Steilaufschwünge und ist selber abzusichern, was mit Keilen und Schlingen gut geht. Man kann die Route in zwei Seillängen aufteilen, es hat einen gebohrten Zwischenstand. Der Weg wurde durch viele geschlagene Griffe und Tritte zusätzlich entschärft.
Vom Gipfelkreuz kann man an einem Bohrhaken, von der Stadt weg (im Bild links) abseilen (1x30m).

Engelmannsfels
Engelmannsfels, Normalweg (1)

Weitere Routen:
Engelmannsfels: Insgesamt 12, meist im 6. Grad Steiner Nadel: hier gibt es eine weitere leichte Route, der Normalweg ist mit 2 bewertet.

Charakter:
Im Pfälzer Wald hat es Sandstein. Die angegebenen Schwierigkeiten muss man als Alpinkletterer erstmal verdauen und seine Ambitionen runterschrauben. Die Absicherung ist spartanisch, Ringe entdeckt man meist nur irgendwo ganz weit weg. Man muss selber sichern, zum Glück sind aber solide Hilfsmittel, wie Klemmkeile oder Friends erlaubt.

Weitere Infos:
"Outdoor-Touren Pfälzerwald", Steffen Wulfes, Peter Meyer Verlag
Geniales Konzept, in einem Führer sind verschiedenste Outdoor-Aktivitäten vereint, Wandern, Klettern, Radfahren.

"Pfalz Kletterführer", Jens Richter, Panico Alpinverlag
Mit dem Panico Kletterführern macht man eh nix falsch, auch dieses Buch ist gut und umfassend.


Hola Zack
Wir hatten uns im Feriendorf Eichwald einquartiert. Ein bezauberndes Ferienhäuschen im Grünen. Die Steiner Nadel immer im Blick. Der Normalweg, eine 2, das sollte gehen. Die Ernüchterung kam 3m über dem Einstieg. Ganz schön viel Reibungskletterei und bis man die nächste Sicherung legen kann, das wird dauern. Na, dann lieber nicht. Also Rückzug.
Zum Glück war der nächste Felsturm nur gut 20min zu Fuß entfernt und der hatte einen noch leichteren Normalweg, mit 1 bewertet. Der Engelmannsfels also, oder gar nix. Nun, der ging dann. Die ganze Familie stand dann auf diesem schönen Kletterturm. Aber, ich muss schon sagen, in den Alpen wäre die "1" eine "3". Und auch in der Pfalz wird nach UIAA bewertet. Man muss doch ganz schön hinlangen und natürlich überwiegend alles selber sichern.
Meine Theorie dazu, der leichteste Weg muss halt historisch bedingt auch die leichteste Bewertung haben. Der Vergleich fehlte den Pionierien und so kamen halt trotz gleicher Skala diese unterschiedlichen Anforderungen bei nominell gleicher Bewertung zustande.

Stephan, unterwegs mit Betty, Jana, Fabian am 02. Juni 2020

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