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Hahnenkamm (1938m) Lechaschauer Alpe Allgäuer Alpen Skitour, WS Tour 782, am 02.02.2025 ✔

Berggipfel über Reutte im Skigebiet, aber mit der Möglichkeit zum ruhigen Aufstieg im freien Gelände weitab der Piste.

Fakten
Ausgangspunkt:Bergbahn Hahnenkamm bei Reutte (940m)
Höhenmeter:1000 Hm
Zeit / Strecke:5h, 12.2km
Lawinengefahr:mittlere Gefahr im oberen Bereich
Hangrichtung:Ost
Besonderheit:Stressfreier Aufstieg, Abfahrtsmöglichkeit über Piste

GPS

Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)
20250202_Hahnenkamm.gpx (Download GPX-Datei)

Ausgangspunkt

Bergbahn Hahnenkamm bei Reutte (940m) Navi: Höfen, Bergbahnstraße

Stützpunkt

Einkehrmöglichkeiten im Skigebiet

Route

Vom Parkplatz P5 der Hahnenkammbahn über die kleine Brücke. Dem Panoramaweg nach Norden folgen. Hinter einem Haus den nächsten Bach abermals über eine Brücke überqueren. Dann rechts. Auf diesem Weg (Panoramaweg) recht lange bleiben. Die Gehrenalm ist dabei als Winterweg ausgeschildert. Man muss unter einer Materialseilbahn hindurch. Dahinter wurde der Wald abgeholzt, hier nun entlang des Wanderwegs hoch in Richtung Gehrenalm.
Weiter oben trifft man auf den Fahrweg zur Gehrenalm, diesen flach mit vielen Serpentinen folgen. Schließlich trifft man auf die Materialseilbahn zur Gehrenalm. Hier nun links halten. Auf dem breiten Weg bleiben, bis man einen Tobel erreicht. Diesen überqueren. Jenseits dann recht mühsam dem Wanderweg zur Lechaschauer Alpe folgen. An der Waldgrenze wird es recht steil. Oberhalb dann im freien Gelände in einem Rechtsbogen den breiten Kessel ausqueren. Schließlich zur bald sichtbaren Lechaschauer Alpe aufsteigen. Hier nun um die nächste Kuppe links herum in das Tiefjoch und auf dem Kamm zum Hahnenkamm aufsteigen.

Abfahrt entlang der Piste.

Charakter

Lawinegefahr: unten kaum, oberhalb im Einzugsbereich Gleitschneerutsche aus Südflanken. Hangrichtung Ost - Nord.
Zuerst lange Querung im Tal, hier muss man sehr wahrscheinlich die Skier tragen. Der Weg am Beginn ist wegen Waldarbeiten kaum noch zu erkennen. Weiter oben sehr flacher Forstweg. Oberhalb des Tobels Wald mit sehr steilen Passagen. Oberhalb des Walds herrliches freies Gelände. Schlussanstieg zum Gipfel teilweise nochmal etwas steil.

Karte

Digitale Karte www.openstreetmap.org

Alpenvereinskarte BY-5, "Tannheimer Berge, Köllenspitze, Gaishorn", 1:25.000

Weitere Infos

www.outdooractive.com


2/3 Mühsam, 1/3 Aber Hallo

Um nicht entlang der Piste aufsteigen zu müssen, wählten wir eine beim Alpenverein gefundene Alternative. Die bringt aber mit sich, dass man von der Seilbahn weg erstmal zum Ausgangspunkt die Skier durch das Dorf tragen muss. Die Schneelage war wieder mal sehr knapp, v.a. im Wald und so schleppten wir die Skier schon recht lange, bis wir den Fahrweg zur Gehrenalm erreichten. Hier ging es dann sehr flach nach oben. Das ändert sich erst nach der Materialseilbahn zur Gehrenalm. Man kommt auf den Sommerweg zur Lechaschauer Alpe. Der Wanderweg hat immer wieder sehr steile Passagen dabei, da kommt man mit Skiern in keinen Rhytmus. Das war der mühsame Teil.
Über dem Wald erreicht man dann einen traumhaft schönen Kessel unterhalb der Gehrenspitze. Hier führt nur die Aufstiegsroute entlang. Von daher hat man unberührte Winterlandschaft, so weit das Auge reicht. Wir machten Pause bei der Lechaschauer Alpe. Mein Thermometer zeigte hier in der Sonne 20°C. Kein Wunder, dass meine Skier weiter unten wie verrückt gestollt hatten. Oberhalb der Alm geht es auf den Gipfelkamm und zum weithin mit einem Handymasten gut markierten Gipfel. Der Anstieg erfodert noch drei-vier Spitzkehren, dann hat man es.
Vom Gipfel hat man einen zentralen Aussichtspunkt in mehrere Täler hinein und v.a. zu Gimpel und Co. mit den verlockenden Südwänden. Die Abfahrt geht entlang der Piste. Bleibt noch zu erwähnen, bei Neuschnee hätte man einiges an kleineren Abfahrtsvarianten, muss dabei aber sehr auf die Lawinenlage achten, da dies alles steilere Hänge wären.

Stephan unterwegs mit Betty am 02.02.2025



Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl



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