Sirdar.de
Zwiesel fewo-theresia.de Arber

Kommentare zur Tour:ansehenanfügen

Vojak - www.sirdar.de

Vojak (1396m)
Suhi vrh (1335m)
Učkagebirge Kroatien Wandern, T3 Tour 805, am 04.11.2025 ✔

Grandioser Ausblick quasi über ganz Istrien
Ganzer Reisebericht siehe: Herbstsonne II - Rijeka, Istrien

Fakten
Ausgangspunkt:Besucherzentrum Poklon (925m)
Höhenmeter:800Hm
Zeit / Strecke:5.5h, 10.9km
Markierung:Sehr gut
Anforderung:Weg bis zum Vojak einfach, Abstieg über Suhi vrh etwas anspruchsvoller.
Besonderheit:Steinadler haben rund um den Berg ihr Revier.

GPS

Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)
20251104_Vojak.gpx.gpx (Download GPX-Datei)

Ausgangspunkt

Besucherzentrum Poklon (925m)
Von Rijeka oder Opatija fährt man über die alte Passstraße nach Vela Učka. Auf Höhe der Passstraße bei der Berghütte Poklon gibt es ein neues Besucherzentrum, wo man gut parken kann.
Navi: Vela Učka, Poklon.

Einkehr

Im Sommer Kiosk am Ausgangspunkt.

Route

Vom Besucherzentrum zunächst kurz abwärts zu einem weiteren Parkplatz mit freien Blick auf das nahe Meer. Am Parkplatz rechts hinten beginnt der markierte Weg. Man steigt recht zügig Richtung zum Vojak an und quert dabei mehrmals die Teerstraße, welche zum Gipfel führt.
Auf halber Höhe sollte man sich rechts den beschilderten Abstecher zur Doline "Jama" nicht entgehen lassen. Nun nicht zum Hauptweg zurück, sondern den Abstecher weiterfolgen zur nahen Abbruchkante mit Aussicht über die Halbinsel, welche Istrien bildet. Von hier den Weg an der Flanke weiter hoch bis zum Gipfel mit Aussichtsturm.

Nun hinter dem Turm weiter den Grat entlang nach Süden laufen. Es geht steil hinab zu einem Grasfleck mit Picknicktischen. Von hier könnte man den einfacheren Weg über Mala Učka nehmen. Jedoch sollte man sich nicht den Nebengipfel Suhi vrh entgehen lassen. Bei den Picknicktischen sind die verschiedenen Wegoptionen alle markiert und ausgeschildert. Zum Suhi vrh steigt man zunächst den Nebengipfel gerade hoch und überquert diesen. Dahinter geht es zu einer Felsklippe mit bester Aussicht nach Rijeka und Gipfelbuch. Am Grat weiter, zuletzt steil hinab zum Pass "Vrata", von hier nochmal sehr steil die Flanke nach Osten hinab. Dort wo es flacher wird mit Beschilderung am Hang entlang queren zurück nach Poklon.

Charakter

Man läuft viel durch Buchenwälder, nur oben die Gipfelregion ist frei. Im Herbst sollte man den Faktor viel Laub auf rutschigen Fels und Wurzeln nicht unterschätzen. Ansonsten sind die Wege größenteils problemlos und waren 2025 frisch markiert.
Man hat dabei den direkten Weg bevorzugt, die steilen Flanken geht es v.a. im Abstieg quasi in gerade Linie hinab. Der Abstecher zum Suhi vrh ist ingesamt wegen etwas Kletterei etwas anspruchsvoller als nur der Anstieg zum Vojak.

Karte

Digitale Karte www.openstreetmap.org

Weitere Infos

Johanna Stöckl, Rother Wanderführer "Istrien", 4. Auflage 2025


Adler(im)blick

Der Vojak steht schon sehr beherrschend über der Kvarner Bucht und ist von Rijeka und Umgebung quasi von überall aus zu sehen. Umgekehrt gilt das natürlich auch. Also muss man da fast hoch. Ein guter Auftakt für unsere Wanderwoche in Istrien.
Noch relativ neu ist ein Besucherzentrum am Ausgangspunkt. Jetzt Anfang November sind die Tage schon recht kurz. Also hatten wir keine Zeit, die begleitende Ausstellung anzusehen. Der Weg von der Berghütte Poklon beginnt dann recht problemlos. Den Abstecher zur Doline "Jama" sollte man mitnehmen, auch wenn man die Tiefe der Einsturzhöhle nur erahnen kann. Besser ist da schon der nahe Aussichtspunkt, von dem man quasi die ganze Halbinsel bis Pula überblicken kann. Dünn besiedelt in jedem Fall. Bis zum Gipfel ist es dann nicht mehr weit. Zunächst eine markante militärische Radarkuppel. Dann ein steinerner Aussichtsturm der bereits 1911 errichtet wurde. Damals herrschten hier noch die Habsburger.
Oben der ganz große Rundumblick bis zu den Alpen und die kroatische Inselwelt. Die Rampe für Gleitschirmflieger sah für mich abenteuerlich aus. Wenn da der Schirm nicht aufgeht, geht es unweigerlich gleich sehr steil hinab. Die Thermik war aber an diesem Tag hervorragend. Die steilen Felsklippen des Vojaks bewohnen mehrere Steinadler-Päarchen. Wir konnten beobachten, wie sie sich in unmittelbarer Nähe zu uns in die Höhe schraubten.
Für den Rückweg wählten wir die Variante über den Nebengipfel Suhi vrh. Sehr empfehlenswert, da man ziemlich lange auf einer Felsklippe geht, mit super Aussicht zum Meer. Der Weg hinab ist dann sehr steil und das Laub der urigen Buchenwälder lag schon auf dem Boden. Dabei waren dann Steine und Wurzeln gut eingepackt, man musste sich also vorsichtig hinab tasten, um nicht einen Sturz hinzulegen oder umzuknicken.

Stephan unterwegs mit Betty am 04.11.2025


Zurück zum Reisebericht: Herbstsonne II - Rijeka, Istrien


Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl



Kommentare zur Tour

(Kommentar hinzufügen)

Derzeit keine Kommentare vorhanden

Kommentar hinzufügen

Hier könnt ihr Anmerkungen loswerden, welcher Art auch immer.

Regeln:
Bitte kein HTML verwenden (wird rausgefiltert). Ich behalte mir vor, Kommentare zu löschen, falls sie nicht zum Thema passen, oder sonstwie unsachgemäß sind.

Dein Name:

Betreff:

Bitte das zweite Feld ankreuzen.

Nachricht:


www.aerzte-ohne-grenzen.de www.savetibet.de