| Kommentare zur Tour: | ansehen | anfügen |
Ein Münchner-Hausberge Klassiker
| Fakten | |
|---|---|
| Ausgangspunkt: | Wallbergbahn, Talstation (790m) |
| Höhenmeter: | 940Hm |
| Zeit / Strecke: | 6h, 14.2km |
| Markierung: | Ausreichend |
| Anforderung: | Normaler Bergsteig |
| Besonderheit: | Blick über den Tegernsee |
Ausgangspunkt
Talstation Wallbergbahn, oder falls Mautstraße geöffnet, WallbergmoosalmNavi: Rottach-Egern, Wallbergstraße
Stützpunkt
Panoramarestaurant WallbergbahnAltes Wallberghaus
Route
Von der Talstation der Wallbergbahn folgt man der Querung auf einem breiten Steig zur Wallbergmoosalm. Dort gerade weiter, an einer weiteren Hütte vorbei und dann rechts dem Wegweiser zum Setzberg folgen.Auf dem Forstweg ein gutes Stück bis zu einer ausgeprägten Linkskurve hochsteigen. Hier links über einen markierten Felsgrat im Wald zum Setzberg aufsteigen. Bei der Freisinger Hütte erreicht man freies Gelände. Von hier zum Sattel zwischen Wallberg und Setzberg queren. Der Setzberg kann dann leicht vom Sattel aus mitgenommen werden.
Ansonsten über den nun breiten Weg zur Bergstation der Wallbergbahn. Dahinter wird der Gipfelanstieg zum Wallberg etwas anspruchsvoller und erfordert ein paar kleinere Kraxeleien. Vor dem Gipfelkreuz muss man nochmal nach links unten ausweichen, bevor der gut markierte Weg schließlich zum höchsten Punkt führt. Wer es etwas ruhiger mag, kann hinter dem Gipfelkreuz nach weiter zum nördlichen Vorgipfel gehen. Hier hat es schöne windgeschützte und sonnige Plätze und man ist weg von der Masse.
Für den Abstieg zunächst zurück zur Bergstation, dann weiter Richtung Setzberg und hier rechts den steilen Almweg direkt hinab in Richtung Talstation.
Charakter
Weitgehend problemlose Wanderung. Nur der Gipfelanstieg zum Wallberg erfordert etwas Kraxelei.
Kaffee oder Setzberg
Da die Mautstraße zur Wallbergmoosalm im Winter geschlossen ist, starteten wir von der Talstation der Wallbergalm. Dort muss man dann erst mal
zur Wallbergmoosalm rüberqueren, bevor es dann steil hoch geht. Wir machten unten zumindest den Schlenker über den Anstieg zum Setzberg. Der ist
nach der Forststraße sehr schön und vor allem ruhiger als der direkte Anstieg zum Wallberg.
Den Setzberg nahmen wir dann nicht mehr mit, im Dezember sind die Tage kurz und die Entscheidung war, Setzberg oder Zeit für einen Kaffee. Die
Wahl fiel auf letzteres.
Ab dem Alten Wallberghaus ist man wieder auf dem Hauptouripfad und da ist doch einiges los. Das Wallbergkirchlein ist dann wieder Oberbayernkitsch
in Reinkultur und man kann dementsprechend Fotos machen. Der Anstieg zum Wallberg ist überraschend herausforderend, das Gipfelkreuz in Sicht,
darf man nicht direkt darauf zusteuern, das ist dann ein sehr populärer Verhauer, den quasi fast jeder mal machen muss. Stattdessen führt der
normale Weg etwas links davon zum höchsten Punkt.
Wir hatten noch kurz überlegt, nach Norden über die Bärenwand abzusteigen, konnten aber den Weg-Einstieg nicht so richtig entdecken. Dafür
entdeckten wir etwas nördlich vom Gipfelkreuz schöne sonnige und v.a. windgeschützte Plätze. Das mein Geheimtipp.
Die Bedienungen im Panoramarestaurant wirkten ob des Andrangs etwas gestresst, aber hoffentlich hat sich das dann wenigstens finanziell gelohnt.
Wir marschierten nun direkt Richtung Talstation hinab, teilweise entlang der Skiabfahrt. Eigentlich wollte ich den Berg ja immer mal als
Skitour machen, aber das wird wohl nix mehr. Die zwei, drei Mal, die es jetzt im Winter dafür noch genügend Schnee hat, machen diese
Unternehmung eher unwahrscheinlich.
Auf diesem direkten Weg hinab vom Wallberg gibt es am Wegesrand Sitzbänke zum Ausrasten ohne Ende. Da ist die Gemeinde sehr fürsorglich zu
ihren Gästen.
Stephan unterwegs mit Betty am 29.12.2025
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
Kommentare zur Tour
(Kommentar hinzufügen)Derzeit keine Kommentare vorhanden
Kommentar hinzufügen
Hier könnt ihr Anmerkungen loswerden, welcher Art auch immer.
Regeln:
Bitte kein HTML verwenden (wird rausgefiltert). Ich behalte mir vor, Kommentare zu löschen, falls sie nicht zum Thema passen, oder sonstwie unsachgemäß sind.

