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Hoher Ausgangspunkt und zu Beginn Rodelbahn, danach schön Skihänge
| Fakten | |
|---|---|
| Ausgangspunkt: | Navis (1380m) |
| Höhenmeter: | 1200Hm |
| Zeit / Strecke: | 5h, 13.2km (gesamt) |
| Lawinengefahr: | Hänge 30-35°, mittel |
| Hangrichtung: | Nordwest |
| Besonderheit: | Militärisches Sperrgebiet nördlich vom Gipfel |
GPS
Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)20260320_NaviserKreuzjoechl.gpx (Download GPX-Datei)
Ausgangspunkt
Navis (1380m)In Navis durch den ganzen Ort hindurch, dann in den Oberweg. Bei einer scharfen Linkskurve geradeaus zum gebührenpflichtigen Parkplatz (Schranzberg)
Navis, Oberweg
Route
Vom Parkplatz folgt man dem Forstweg (Rodelbahn) zur Naviser Hütte. Bei ausreichender Schneelage kann man auch durch den Wald einige Serpentinen abkürzen (Einstieg ist unten als Skiroute markiert).An der Hütte vorbei, dann weiter hoch zur nahen Stöcklalm. Oberhalb kann man nun einen Graben erspähen mit Sattel darüber. Stetig ansteigend zu diesem hinauf. Man erreicht eine Kuppe mit Gipfelkreuz. Von hier meint man nun den vermeintlichen Gipfel zu sehen, es geht rechts über den Grat hoch zu diesem Vorgipfel. Dahinter muss man wenige Meter absteigen und dann weiter über einen schmalen Grat zum nun tatsächlich höchsten Punkt aufsteigen.
Abfahrt entlang des Aufstiegs. Einige Varianten möglich, teilweise mit Gegenanstieg.
Charakter
Beliebte Skitour mit Hängen zwischen 30-35°. Nach oben hin steiler werdend. Zum Gipfel geht es über einen meist flachen und nicht allzu schmalen Grat.Die Hänge im oberen Bereich brauchen schon eher sichere Bedingungen, da je nach Windrichtung mit Triebschnee beladen. Viele verlockende Abfahrtsvarianten mit etwa gleicher Steilheit wie Aufstiegsroute.
Dank gewalzter Rodelbahn am Anfang auch im Frühjahr machbar.
Ganz hinten im Tal
Die Gegend von Navis ist von München aus ja nicht ganz so einfach zu erreichen, deswegen war ich hier noch nicht allzu oft. Gelegenheit sich die
Tuxer Alpen mal "von der anderen Seite" anzusehen.
Die Schneelage war schon sehr dünn. Erst so ab 1700m fing es langsam an. Skitourengehen wird immer mehr zum Skitragengehen. Zur Naviser Hütte
führt jedoch eine gewalzte Rodelbahn. Stark verdichter Schnee also, der sich lange hält und so waren die Tragepassagen noch annehmbar.
Darüber führt ein immer steiler werdender Hang in einen Graben und oben auf eine Kuppe. Von hier meint man, den Gipfel schon im Blick zu haben. Der
Aufstieg führt aussichtsreich über einen langen, flachen Grat. Man sieht zum Hintertuxer Skigebiet auf dem Gletscher unter dem Olperer.
Nach dem Grat erkennt man, man steht auf dem Vorgipfel. Zum eigentlichen Gipfel führt nochmal ein nun etwas schmalerer Grat. Von hier tun sich
einige Abfahrtsvarianten auf. Gegenanstiege waren bei meiner Kondition nicht mehr drin, also fuhr ich brav entlang des Aufstiegs ab. Nur vom
Vorgipfel genehmigte ich mir eine Abweichung. Langsam werde ich alt, sogar beim Runterfahren musste ich alle paar Meter zum Luftholen stehen
bleiben. Aber im Büro trainiert sich es halt so schlecht.
Stephan unterwegs am 20.03.2026
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
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