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Eindrucksvolle Wasserfälle im Krka-Nationalpark
GPS (Wasserfälle bei Skradin)
Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)20260601_Krka.gpx (Download GPX-Datei)
Wasserfälle bei Skradin
Beliebter Ausgangspunkt ist hierbei Skradin. Direkt an der Krka gibt es den zentralen, offiziellen Parkplatz. Daneben hat es aber auch Unmengen von Privatleuten, die Fläche zum Parken anbieten. Z.B. gleich hinter dem offiziellen Parkplatz am Friedhof. Gleich gegenüber von diesem Parkplatz findet sich dann ein großer Badeplatz an der Krka.Von Skradin ist es dann üblich mit dem Boot in ca. einer halben Stunde zu den ersten Wasserfällen 'Skradinski buk' zu fahren. Vom Anlegeplatz hat es dann einen gut 2km langen Rundweg, der einem zu den vielen Kaskaden und Highlights führt. Für Verpflegung ist bestens und ausreichend gesorgt.
Von den Wasserfällen gelangt man an der Krka auch gut zu Fuß oder noch besser mit Fahrrad nach Skradin.
Wasserfälle Roški Slap
Diese liegen etwas flussaufwärts von den Fällen bei Skradin. Am oberen Ende der Wasserfälle von Skradin kann man auch mit dem Boot zum Wasserfall Roški Slap fahren. Ansonsten braucht man ein Auto.Roški Slap ist dann auch nur vom Boot aus gut zu sehen. Es gibt einen kleinen Rundweg, wobei man hier v.a. die Stromschnellen oberhalb des Falls sieht. Am linken Flußufer in Fließrichtung gibt es eine gewagte Treppenkonstruktion, welche durch steile Felswände zu einer Höhle führt. Man darf diese selbständig besichtigen, am Eingang liegen Helme. Der Weg ist beleuchtet, falls man den Bewegungsmelder findet. Man kann ca. 50m in die Höhle gehen, bis zu einer kleinen Tropfsteinformation.
Weitere Infos
Reto Solèr, Rother Wanderführer "Dalmatien", 4. Auflage 2023, Bergverlag Rother.
Jugenderinnerungen
Da muss ich vorwegschicken, der erste Urlaub mit meinen Vater ging 1984 nach Šibenik. Dabei auch ein Ausflug zu den unteren Krka-Wasserfällen, bekannt auch aus den Winnetou-Filmen.
Damals war das noch kein Nationalpark und man durfte unter, in und über den Wasserfällen schwimmen und springen, wie es einem gefiel. Das geht heute natürlich nicht mehr und ist auch
gut so, sonst würde man zeitweise die Wasserfälle vor lauter Menschen gar nicht mehr sehen. Wenn es sie den überhaupt noch geben würde.
Man fährt mit dem Boot von Skradin zu den unteren Fällen und beginnt dort einen kleinen Rundweg. Der ist gesäumt von jeder Menge Buden, verhungern und verdursten wird man nicht. Oberhalb
der Fälle hat sich eine kleine Seenlandschaft mit vielen kleinen Fällen und Stromschnellen gebildet, durch die ein Bohlenweg führt.
Die Krka lädt mit ihren kristallklaren Wasser natürlich sehr zum Baden ein, in Skradin nutzten wir dafür die Gelegenheit am ruhigen Stadtstrand.
Noch weiter flussaufwärts gibt es den Roški Slap, dorthin fuhren wir mit dem Auto. Den eigentlichen Wasserfall suchten wir vergebens, so richtig gut sieht man den wohl nur vom Boot aus.
Stattdessen gibt es darüber einen kleinen Rundweg durch die Stromschnellen und eine abenteuerliche Treppenkonstruktion. Die führt über 500 Stufen aufwärts über eine Felswand zu einer
Höhle. Am Eingang liegen Helme und man darf in Eigenregie eine Besichtigung wagen. Mit Glück geht auch das Licht automatisch an. Handy oder Stirnlampe würde ich trotzdem empfehlen, weil
wehe das Licht geht wieder aus, wenn man ganz hinten ist. So gut 50m kann man schon reinwandern. Ganz hinten hat es eine kleine Tropfsteinformation. Zwischendurch kreuzte auch eine
Fledermaus meine Wege. Ein kleiner Schockmoment.
In der Steinzeit war die Höhle wohl auch bewohnt, wobei ich mich frage, wie es die Leute damals in die Höhle geschafft haben, weil es geht überall steil runter und die Treppen gab es
damals nicht.
Stephan unterwegs mit Betty am 01.06.2026
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
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