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Los geht es beim Skilift von Oberjoch. Den Skirummel wird man bei der Tour eigentlich nie los. Dafür ist sie schneesicher.
| Fakten | |
|---|---|
| Ausgangspunkt: | Oberjoch, Iselerlift (1139m) |
| Höhenmeter: | 700 Hm |
| Zeit / Strecke: | 3h, 6km |
| Lawinengefahr: | Kaum (wegen Piste und Lawinensprengbahn) |
| Hangrichtung: | Nord |
| Besonderheit: | Hoher Ausgangspunkt, von daher schneesicher |
Ausgangspunkt
Oberjoch (1139m)Gebührenpflichtiger Parkplatz am Iselerlift. Navi: Oberjoch, Paßstraße
Stützpunkt
-
Route
Von der Iselerbahn hält man sich rechts. Die Skiroute ist an sich gleich dem Sommerweg zur Ochsenalpe, die ist aber sehr weit rechts. Man kann stattdessen auch neben der westlichsten Piste im Gebiet aufsteigen. Dank des abzusehenden Schneemangels auch in Zukunft, dürfte die eh nur noch sehr selten geöffnet sein. Oben gelangt man in jedem Fall zur Bergstation der Iselerbahn. Hier geht es nun den steilen Gipfelhang zum Iseler hoch. Der folgt auch mehr oder weniger dem Sommerweg. Zum Ende hin steilt es nochmal ziemlich auf. Eine kleine Schneezunge führt zum Grat. Hier nun Skidepot, mit den Skiern weiter bis zum Gipfel rentiert sich in der Regel nicht. Über den Grat ist der Gipfel bald erreicht.Abfahrt entlang des Aufstiegs.
Charakter
Unten neben der Piste, oben läuft man im Bereich einer Lawinensprengbahn, mit der das Skigebiet gesichert wird. Von daher ist die Tour wohl recht sicher, auch weil sie sehr oft begangen wird. Oben recht steil, bis etwa 35°. Harscheisen empfehlenswert.
Weitere Infos
Kristian Rath "Skitourenführer: Allgäu", Panico Alpinverlag
Steil
Wir waren vor einer Woche zum Skifahren in Oberjoch, da hatte ich mir den Iseler ausgeguckt. Eine warme Woche lag dazwischen und Wahnsinn, was das ausmacht. Die Winterlandschaft war
gewichen, nur noch die Pisten reichten als weiße Zungen bis zur Straße hinab.
Ich stieg über die ganz rechte Piste auf, die war sowieso nicht mehr in Betrieb. Es war aber glatt und so hatte ich bald die Harscheisen an den Skiern. Unten ist es schon steil, der
Nordhang zum Iseler über dem Skigebiet lässt da nicht nach. Zum Ende reichte es mir dann mit engen Spitzkehren, die letzten Meter zum Grat stapfte ich so hoch. Zum Gipfel ist es dann
nicht mehr weit, ich lies die Skier zurück und marschierte so über dem Grat zum Ziel.
Schon ein feiner Rundblick da oben. Ich meine auch die Skitour am Großen Wilden ausgemacht zu haben, eine sehr ernsthafte und steile Tour. Die würde ich heute nicht mehr schaffen.
Aber über den Iseler war ich auch froh und die Abfahrt war in dem steilen Gelände mit bruchharschigen Schnee auch sehr anspruchsvoll.
Stephan unterwegs am 03.03.2024
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
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