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Rauber und Gamshag - www.sirdar.de
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Rauber (1972m) Kelchalm Kitzbüheler Alpen Skitour, WS Tour 783, am 08.02.2025 ✔
Gamshag (2178m) Kelchalm Kitzbüheler Alpen Skitour, ZS Tour 784, am 09.02.2025 ✔

Ideale Skitourenberge rund um Kelchalm bei Aurach

Fakten
Ausgangspunkt:Aurach / Wiesenegg (900m)
Hüttenzustieg:500Hm, 1.5h, 4.1km
Rauber ab Hütte:550Hm, 2.5h, 2.8km
Gamshag ab Hütte:700Hm, 3.0h, 4.6km
Lawinengefahr:Mitel auf den Rauber, hoch beim Gamshag
Hangrichtung:Nord-Ost-Süd
Besonderheit:Beide Touren auch als Tagestour möglich

GPS

Rauber

Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)
20250208_Rauber.gpx (Download GPX-Datei)

Gamshag

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20250209_Gamshag.gpx (Download GPX-Datei)

Beide Touren

Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)
2025020809_Rauber-Gamshag.gpx (Download GPX-Datei)

Ausgangspunkt

Aurach / Wiesenegg (900m)
Parkplatz am Beginn der Rodelbahn zur Kelchalm
Navi: Aurach / Wiesenegg, Grüntalweg

Stützpunkt

Kelchalm, Bochumer Hütte (1432m)
bochumer-huette.jimdofree.com

Hüttenzustieg

Von Aurach / Wiesenegg der Rodelbahn zur Bochumer Hütte (Kelchalm) folgen.

Route Rauber

Hinter der Hütte den kleinen Hang hoch zu einem Forstweg. Diesen nach rechts, man kommt gleich zu einem kurzen Waldstück, hier gerade 10m durch und dahinter dem Forstweg aufwärts folgen (Kelchalmweg). Dort wo man aus dem Wald rauskommt, den mittelsteilen Hang gerade hoch. Oben eine Steilstufe, die man von rechts nach links querend überwindet. Darüber dann rechtshaltend dem offenen Gelände zum Gipfel folgen.

Abfahrt entlang des Aufstiegs. Direktere Varianten zurück zur Hütte sind möglich, beinhalten aber sehr steile Passagen durch den Wald.

Charakter
Auf dieser Route hat es einzelne steile Hänge, die durchaus lawinengefährlich sind. Geht man den Forstweg weiter gerade hoch und dann eher von Süden her auf den Gipfel, ist die Route sicherer.

Route Gamshag

Hinter der Hütte wieder kurz den Hang hoch, rechts auf den Forstweg, kurz durch einen Waldstreifen und dahinter den Forstweg bis zum Ende verfolgen. Hier setzt dann das mittelsteile Kar hoch zum Tor (1933m) an. Von da kurz weiter nach Süden, bis man das ganze Gelände vor einem einsehen kann. Nun gibt es zwei Varianten, die steile (bis 35°) beginnt hier gleich rechts. Der Osthang wird direkt durchstiegen, bis zur einer Gratrippe.
Einfacher man geht über die Ebene bis zu einer Alm und dahinter im Linksbogen durch eine Lücke zwischen den Kuppen in Richtung Mittagskogel. Eine kleine Kuppe mit Kreuz. Dahinter rechts ein zunächst flaches Kar hoch. Unter der Gipfelflanke vereinigen sich die beiden Varianten wieder. Nun den steilen Schlußanstieg hoch zum höchsten Punkt.

Abfahrt entlang des Aufstiegs, bzw. bei guten Bedingungen sind in den diversen Steilflanken und -rinnen zahllose Varianten möglich.

Charakter
Der Direktanstieg ist hoch lawinengefährdet. Die Umgehung dürfte immer noch von der Gefahr so mittel einzuschätzen zu sein. Alle steilen Passagen lassen sich nicht vermeiden, es braucht also schon einigermaßen gute Bedingungen.

Karte

Digitale Karte www.openstreetmap.org

Alpenvereinskarte 34/2 "Kitzbüheler Alpen, Ost", 1:50000

Weitere Infos

www.outdooractive.com


Platz frei

Relativ spontan hatte Jens nach einem Skitouren-Wochenende angefragt. Ich ließ mich von Tourenberichten inspirieren und wurde so auf die Bochumer Hütte aufmerksam und siehe da, die hatte noch reichlich Plätze frei. Von daher wohl eher unbekannt. Das Tourengebiet der Hütte gibt durchaus Touren für 3-4 Tage her. Großer Vorteil ist die Rodelbahn bis zur Hütte, d.h. man kommt auch bei sonst geringer Schneehöhe vom Parkplatz mit Skiern an den Füssen bis zur Hütte.
Dort angekommen hielten wir uns nicht lange auf und wollten eigentlich eher in Richtung Hahenkampl gehen. Als Nicht-Gebietskenner drifteten wir etwas zu weit südlich ab und so wurde es schließlich der Rauber. Auf alle Fälle ein schöner Skigipfel. Von hier aus könnte man noch ein paar Gipfel mehr dran hängen, aber mein Akku war mal wieder leer, Aufstiegsmeter waren keine mehr drin.
Eigentlich war es recht warm, aber am Gipfel blies der Föhnwind doch recht unangenehm. Also schnell runter. Wir fuhren eher direkt zur Hütte ab und erwischten so noch einen optimalen und nur wenig verspurten Pulverhang. Sehr schön. Bezahlten mussten wir das mit einem Abstieg zu Fuß durch den sehr steilen Wald.

Nächster Tag, den Gamshag hatten wir als Tour auserkoren. Der Weg war zunächst der selbe wie Tags zuvor, danach ging es jedoch immer geradeaus weiter bis unter die Scharte mit dem bezeichnenden Namen "Tor". Dort hoch wird es dann schon mal steil. Oben wählten wir dann gleich den direkten steilen Anstieg durch die Ostflanke hoch zum Gipfel. Das musste ich büßen, weil ganze steile Sachen habe ich konditionell immer noch nicht drauf. Es hätte noch einen Weg mit einem großen Linksbogen gegeben. Den bin ich letztendlich abgefahren, der ist auch sehr schön und hoch zu deutlich gemütlicher.
So schleppte ich mich auf den Gipfel und war nach den gerade mal 800 Hm wieder mal recht bedient. Dafür gab es recht schöne Hänge zum Abfahren, zwar mit leichten Bruchharsch-Deckel, aber das Umspringen habe ich mittlerweile wieder ganz gut drauf. Für ganz steile Sachen reicht das aber noch nicht und so wählte ich eben die gemütliche Abfahrt durch das ganze Kar. Wer hier Gegenanstiege befürchtet, dann hier die Entwarnung, egal wie man runterfährt ohne Gegenanstieg kommt man nicht wieder hoch zum Tor.

Stephan unterwegs mit Jens am 08./09.02.2025



Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl



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