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Umrundungsversuch der Caldeira das Sete Cidades
| Fakten | |
|---|---|
| Ausgangspunkt: | Parkplatz Lagoa do Canário (770m) |
| Höhenmeter: | 300 Hm |
| Zeit / Strecke: | 3h, 10km |
| Markierung: | Ausreichend |
| Anforderung: | Keine Besonderen, es kann sehr neblig und feuchtkalt werden |
| Besonderheit: | Aussicht auf den Hauptkrater von São Miguel |
GPS
Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)20250610_SaoMiguel_PicaDaCruz.gpx (Download GPX-Datei)
Ausgangspunkt
Parkplatz Lagoa do Canário (770m)Anfahrt am einfachsten von Süden, Ponta Delgada her. Von Norden, Capelas eher schwierig zu finden. Es gibt kleine und kleinste Sträßchen, die nach oben führen. Man fährt auf alle Fälle in Richtung Sete Cidades, die Stadt ist einigermaßen gut ausgeschildert. Der Parkplatz zum Lagoa do Canário findet sich am südöstlichen Kraterrand und dient auch als Ausgangspunkt für den äußerst populären Aussichtspunkt "Boca do Inferno".
Stützpunkt
-
Route
Vom Parkplatz beginnt der Weg gleich jenseits der Zufahrtsstraße, etwas oberhalb des Lagoa do Canário. Am Ende gabelt sich der Weg, links gelangt man zum Aussichtspunkt Boca do Inferno. Rechts führt ein Pfad hoch zum höchsten Punkt des Kraterrands (aber nicht der Insel), Pico da Cruz.Hier führt nun ein breiter Wirtschafsweg quasi immer am Kraterrand, einmal um diesen herum, so dass man am Ende wieder am Ausgangspunkt rauskommen würde.
Charakter
Der Weg ist nicht das Problem, aber das Wetter. Der Kraterrand hat eine ungünstige Höhe, weil auf derselben die ganzen Wolken vom Atlantik angeflogen kommen und sich über dem Krater stauen. So ist der Kraterrand die meiste Zeit im Jahr im Nebel und man muss auf Wolkenlücken hoffen. Ist auch noch Regen angesagt, sollte man die Tour verschieben.
Weitere Infos
Roman Martin "Azoren", Rother Wanderführer, 7. Auflage 2024
Sauwetter
Von Capelas suchten wir uns per Navi auf sehr kleinen Straßen den Weg hoch zum Kraterrand. Das war schon mal das erste Abenteuer. Von unten war
schon zu sehen, die Wolken stauen sich über dem, was vom Vulkankegel übrig geblieben ist. Aber das ist ja der Normalzustand. Wir probierten es
trotzdem und hofften, das sich die eine oder andere Wolkenlücke bei der geplanten Umrundung des Kraterrandes ergeben würde.
Es nieselregnete jedoch unablässig, weswegen wir die Umrundung schließlich auch irgendwann abgebrochen haben. Den höchsten Punkt am Kraterrand,
den Pico da Cruz konnten wir noch erobern. Von hier führt ein breiter Weg einmal um den Krater herum, nicht zu verfehlen, auch nicht bei Nebel.
Nur, wenn man so gar nix sieht, ist das irgendwie sinnlos.
Stephan unterwegs mit Betty und Fabi am 10.06.2025
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
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