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Unterwegs im Kratergebiet des Caldeirão auf Corvo.
| Fakten | |
|---|---|
| Ausgangspunkt: | Miradouro Monte Gordo (540m) |
| Höhenmeter: | 250Hm |
| Zeit / Strecke: | 2h, 5.7km |
| Markierung: | Nicht vorhanden |
| Anforderung: | In den Krater, Pfadspuren. Auf dem Kraterrand weglos. |
| Besonderheit: | Steiler Kraterrand mit Kraterseen umgeben vom Atlantik. |
GPS
Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)20250614_Corvo_Caldeirao_SeraoAlto.gpx (Download GPX-Datei)
Ausgangspunkt
Miradouro Monte Gordo (540m)Eine von den zwei Straßen auf Corvo führt hoch zum Kraterrand. Es gibt Taxis.
Stützpunkt
-
Route
Vom Aussichtspunkt am Ende der Straße, direkt am Kraterrand, kann man in den Kraterrand absteigen und dort eine Runde drehen. Das ist die Tour, welche eigentlich alle machen.Bei guten Wetter kann man auf dem Kraterrand wandern und diesen mit genügend Zeit auch umrunden. Ich ging vom Parkplatz im Gegenuhrzeigersinn bis zum höchsten Punkt (Name vermutlich Serão Alto).
Charakter
Der Weg in den Krater hinein ist gut ausgetreten. Auf dem Kraterrand ist man schnell im weglosen Gelände und in einem Feuchtgebiet mit tückischen Untergrund unterwegs. Zudem sind kleinere Klettereinlagen über Blöcke hinweg erforderlich.
Weitere Infos
Roman Martin "Azoren", Rother Wanderführer, 7. Auflage 2024
Speedhiking
Bei unseren Tagesauflug auf Corvo brachte uns ein Taxi hoch zum Kraterrand. Der Zeitplan war eng gesteckt, der Taxifahrer hatte noch andere Termine. Kaum zu glauben, auf der schmalen
Insel. Unser Boot zurück nach Flores wollten wir natürlich auch erwischen.
Wir hatten Glück mit dem Wetter, der Nebel war hoch genug und der Krater nur teilweise in Wolken. Gemeinsam sind wir zunächst zum Kratersee hinunter. Der Blick hoch die steilen
Kraterwände war aber schon sehr verlockend. Da hat mich der Hafer gestochen, im Eilschritt bin ich wieder hoch zum Parkplatz und von dort zum nächsten höchsten Punkt im Kraterrand
gelaufen. Das hat sich voll rentiert, kann ich sagen.
Betty und Fabi wollten das Trailrunning nicht mitmachen und warteten weiter vorne bei an sich auch sehr guter Aussicht. Der Kraterrand ist dabei so, wie man sich das vorstellt. Eher
schmal, mit losen Vulkangestein, vielen moorartigen Passagen und hin und wieder war Kraxelei über Blöcke hinweg erforderlich. Man hat einen wunderbaren Blick über den Krater hinweg auf
den Atlantik. Das hat schon was und auf der Insel Corvo ist das rundherum ja wirklich "der" Atlantik. Da gibt es in alle Richtungen rundherum nur sehr viel Wasser.
Gerade pünktlich zur abgemachten Zeit schaffte ich es dann wieder zurück zum Parkplatz und zum abfahrbereiten Taxi. Der brachte uns wieder hinab mit einigen Stopps zum einzigen Ort auf
der Insel.
Stephan unterwegs mit Betty und Fabian am 14.06.2025
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
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