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Brenta, Lago Maggiore, Wallis - August 2025
Fast eine Runde wie früher, unterwegs zu den Alpen, um besondere Touren zu machen. Dieses Mal mit Familie und wir hätten folgendes im Angebot, die berühmten Brenta-Bänder mit dem Klettersteig "Sentiero Bocchette Alte". Dann die Fahrt zum Lago Maggiore mit dem Highlight Nationalpark Val Grande. Schließlich als krönendes Finale ein Klettersteig am Eggishorn im Berner Oberland mit grandiosen Ausblicken über den Aletschgletscher, dem größten Gletscherstrom in den Alpen.
Kartendaten: ©
OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © Tracestrack Topo
- Brenta: Sentiero Bocchette Alte
- Lago Maggiore: Verbania
- Lago Maggiore: Mottarone
- Lago Maggiore: Therme Premia
- Lago Maggiore: Borromäische Inseln
- Lago Maggiore: Canyons des Rio Val Grande
- Lago Maggiore: Locarno
- Wallis: Simplon-Pass
- Berner Alpen: Eggishorn-Klettersteig
Brenta: Sentiero Bocchette Alte
Vom 25.08. - 29.08. waren wir in der Brenta unterwegs. Ziel war eine Durchquerung auf den berühmten Brenta-Bändern, über die diverse Klettersteige führen. Wetterbedingt hat dann nur der zentrale geklappt. Der war aber super.Hier der Bericht zur Tour auf dem Sentiero Bocchette Alte.
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: ©
OpenTopoMap (CC-BY-SA)
Kurz vor dem höchsten Punkt auf dem "Sentiero Bocchette Alte" in der zentralen Brenta.
Lago Maggiore: Verbania
Unser Camp hatten wir im "Conca d'Oro" bei Feriolo in der westlichen Bucht des Lago Maggiore aufgeschlagen.
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Tracestrack Topo
Am Westufer des Lago Maggiore bei Verbania.
Verbania ist an sich eine recht überschaubare Stadt und besticht v.a. durch seine Lage zwischen See und Berge.
Verbania.
Lago Maggiore: Mottarone
Morgens haben wir noch mit geliehenen Kajak und SUP vor dem Campingplatz eine kurze Runde auf dem Lago Maggiore gedreht. SUP probierte ich auch mal aus und landete prompt im Wasser.Nachmittags sind wir dann die wunderbare Paßstraße hoch zum Mottarone gefahren, ein super Aussichtsberg. Aber die Straße geht halt bis zum Gipfel und deswegen ist dort oben auch sehr viel los. Die Kletterfelsen erreicht man über einen kurzen Fußmarsch. Leer war es nicht, aber auch nicht so überfüllt, wie man bei der Parkplatzsuche noch befürchten musste.
Beim Zustieg knickte ich böse um, wie sich herausstellte mit ordentlich Bluterguß quasi über den gesamten Fuß. Spoiler, war nix schlimmes. Das wußte ich bei der Ankunft am Klettergebiet allerdings noch nicht. Aber endlich wieder klettern, das wollte ich mir jetzt durch so ein Mißgeschickt nicht verderben lassen. Also auf die Zähne beißen, darin bin ich ja Spezialist.
Es kamen doch einige Routen zusammen. Es überwiegt halt Reibungskletterei und dafür gibt es in der Familie Rankl allerdings keinen Spezialisten.
Hier der Bericht zur Tour: Sportklettern Mottarone.
Klettern Mottarone.
Therme Premia
Wenn man vom Lago Maggiore nach Domodossola nordwärts das Wallis hochfährt, dann gibt es in Premia ein Thermia, wo man wunderbar einen Schlechtwettertag verbringen kann. Die Therme liegt in einem engen Tal und ist eingerahmt von hohen Granitwänden, die bestimmt tolle Kletterrouten bieten. Mit Wolken, Nebelfetzen und Wasserfällen sieht das alles sehr mystisch aus.Borromäische Inseln
Wenn man am Südende des Lago Maggiore ist, kommt man um die Borromäischen Inseln schwerlich vorbei. Von überall werden die drei Inseln von Fähren angesteuert. Eine gleichnamige italienische Adelsfamilie baute auf den Inseln ihre Residenzen, drumherum gibt es viel Garten. Ein absoluter Besuchermagnet.
Wie liesen uns von Baveno übersetzen und starteten auf der Isola Madre.
Das italienische Klima und fleißige Gärtner sorgen auf der Insel für ein prachtvolle Vegetation.
Mein Lieblingsbild der letzten Jahre.
Bei der Überfahrt von Isola Madra zur Isola Bella kann man schon mal eine dritte Insel bewundern, die Isola Pescadori. Die ersten zwei genannten hatte der Adel vereinnahmt, die dritte der
Pöbel.
Die Isola Bella, standesgerecht mit herrschaftlicher Residenz.
Die Isola Bella ist zwar komplett zugebaut, aber es finden sich viele schöne Winkel auf der Insel.
Bei einigen Künstlern wurde das Budget aber offensichtlich knapp.
Blick von der Fischerinsel rüber zur Isola Bella.
Canyons des Rio Val Grande
Gleich neben den doch recht betriebsamen und besiedelten Lago Maggiore liegt das Val Grande. Das totale Kontrastprogramm mit Nationalpark und menschenleerer Wildnis. Einst war auch dieses Gebiet dicht besiedelt ist aber inzwischen bis auf einige wenige Dörfer verlassen. Zu unwegsam, zu abgelegen.Einen kleinen Einblick in den Nationalpark bekamen wir durch eine Wanderung in der Nähe von Cicogna: Canyons des Rio Val Grande.
2025 war der Steig anfangs bis zu einem Damm noch sehr gut ausgebaut. Danach war der Holzbohlenweg schon ziemlich verrottet. An den übelsten Stellen waren
Behelfskonstruktionen angebracht.
Locarno
Das Nordufer des Lago Maggiore gehört zur Schweiz. Hier liegt Locarno, welches wir als nächtes besichtigten..
Ausflugsschiffchen im Hafen von Locarno.
Im Stadtzentrum von Locarno.
Das Kloster Madonna del Sasso hoch über der Stadt.
Mit der Seilbahn kann man hoch auf die Cardada fahren und hat dann einen schönen Blick über den See und ins Wallis.
Laggo Maggiore von oben.
Simplon-Pass
Für die Heimfahrt hatten wir uns noch ein kleines Schmankerl ausgesucht. Zunächst ging es über den Simplon hinüber ins Schweizer Wallis..
Am Simplon-Pass.
Bettmergrat - Eggishorn-Klettersteig
Eine Hochtour ohne Steigeisen und Pickel und dazu ein fantastischer Klettersteig. Hoch über dem Aletschgletscher gibt es diese Tour:Eggishorn-Klettersteig.
Grand Tour of Switzerland. Eingerahmt der Konkordiaplatz und darüber der Mönch.
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
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