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Sportklettern in der Paklenica-Schlucht
| Fakten | |
|---|---|
| Ausgangspunkt: | Velika Paklenica, Parkplatz 2 (90m) |
| Zustieg: | Wenige Minuten |
| Routen: | ab 3 |
| Ausrichtung: | West und Ost |
| Charakter: | Gut eingerichtete Sportkletterrouten, viel davon, eher im mittleren Bereich |
| Abstieg: | Umlenker |
Ausgangspunkt
Starigrad, Velika Paklenica, Parkplatz 2 (90m)Navi: Starigrad, Ulica Živka Marasovića
Einkehr
Kiosk in der Schlucht
Zugang
Von Starigrad geht es hoch zum Eingang 1 des Nationalparks für die große Schlucht (max. 2km von Starigrad). Gegen Gebühr darf man bis zum obersten Parkplatz fahren. Von dort wenige Minuten bereits an vielen Kletterfelsen vorbei bis zum Kiosk. Wenig oberhalb dann der Bunker auf der linken Seite, in dem heute ein Museum eingerichtet ist.Links und rechts finden sich hier Sektoren mit eher leichten, bzw. mittelschweren Sportkletterrouten.
Routen
Sektor Zava (beginnend gleich oberhalb vom Bunker)
Wir sind geklettert:Njofra (3, 12m)
Husky (3, 12m)
Peter Pan (4, 12m)
Zava (4b, 20m)
Sektor Karenin (gegenüber von Zava, auf der anderen Bachseite)
Wir sind geklettert:Baliban (4b, 15m)
Marko & Marko (4a, 15m)
Charakter
Die beiden beschriebenen Sektoren sind perfekt abgesichert, mit griffigen, festen Fels. Je schwieriger, umso plattiger werden die Routen. Je nach Sonnenstand kann man die Schluchtseite wechseln, um im Schatten zu klettern. Die Routennamen sind zur Orientierung teilweise angeschrieben.
Weitere Infos
Boris Cujic "Paklenica, Climbing Guide", AstroidaFotodokumentation der Routen und Sektoren. Ich fand den Führer ziemlich unübersichtlich und bin mit der Fotodokumentation gar nicht klar gekommen.
Wo ist sie denn?
Eigentlich wollten wir eine Mehrseillängenroute am Kuk Tisa machen, einen Berg gleich am Eingang zur Paklencia-Schlucht machen. Der Weg zu den Einstiegen ist sogar noch ausgeschildert, die
Feinsuche gestaltete sich dann aber schwierig, weil hier hat es viele Grate neben vielen Rinnen, usw. Mit den von oben geschossenen Übersichtsbildern im Kletterführer konnte man da quasi überhaupt
keine Übereinstimmung herstellen, wenn man so direkt davor steht. Da lob ich mir die guten alten Zustiegsskizzen. Es wäre eine Route zum weitgehend selber absichern gewesen. So auf
Verdacht wollte ich da dann doch nicht einsteigen, da würde man schon gerne wissen, in welcher Route man ist.
Eine Sportkletterroute hätten wir noch gefunden, aber halt nicht die für uns passende. Also gaben wir auf. Zwischendurch knickte ich mal wieder böse mit dem Fuß um. Beim letzen Mal
Sportklettern am Lago Maggiore war mir genau dasselbe passiert, ein Déjà Vu, auf das ich hätte gut verzichten können.
So suchten wir uns stattdessen für uns machbare Routen in der Schlucht. Da gibt es doch einige auch leichte. Die sind alle sehr schön, weil sehr griffig. Dank der Nord-Süd-Ausrichtung
der Schlucht, kann man sich die Schluchtseite suchen, welche grad im Schatten ist, in der Sonne wäre es dann so Anfang Juni, wo wir da waren, schon zu heiß.
Mehr als eine 4b ist es nicht geworden. Die Zava im gleichnamigen Sektor ist dabei sehr schön an Schuppen und Rissen. Die ist aber tatsächlich von unten bis oben durchgehend im gleichen
Schwierigkeitsgrad, das war für mich dann schon anspruchsvoll.
Stephan unterwegs mit Betty am 02.06.2026
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
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