Sirdar.de
Zwiesel fewo-theresia.de Arber

Kommentare zur Tour:ansehenanfügen

Stiegentour bei Schmilka - www.sirdar.de
Reload full page
www.sirdar.de

Zurück zum Reisebericht: Elbsandstein 2025

Stiegentour bei Schmilka Elbsandstein Sächsische Schweiz Wandern, T6 Tour 77, am 20.04.2025 ✔

Abenteuerliche Rundtour über Stiegen und Felsbänder im Elbsandstein

Fakten
Ausgangspunkt:Schmilka (150m)
Höhenmeter:400Hm
Zeit / Strecke:5h / 12.4km
Markierung:so wie beschrieben nicht markiert
Anforderung:Freie Kletterei bis II-III erforderlich, teilweise auch Sicherungen
Besonderheit:Spannende Routenkombination

GPS

Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)
20250420_Stiegentour.gpx (Download GPX-Datei)

Ausgangspunkt

Schmilka (150m)
Vor dem Ort ein großer Parkplatz namens "Holzlagerplatz" oder direkt in Schmilka. Wenn beide schon voll, kann man über die Grenze nach Tschechien fahren, 500m danach findet sich auf der rechten Seite ein Platz, den wohl nicht so viele kennen.

Einkehr

Schmilka

Wegschreibung

Von Schmilka zuerst die Straße entlang Richtung Bad Schandau wandern. Zwischen Häusern geht es rechts hoch auf markierten Weg zur Kleinen Bastei, den Aussichtspunkt mitnehmen. Dann zurück und an der Kreuzung gerade weiter zum Elbleitenweg. Hier kurz links.
Hinter einer Kurve bei den Kletterfelsen rechts hoch zum Rauschentor, einer Lücke zwischen zwei Türmen. Dahinter entweder gerade hinab zum Rauschengrund und dann links. Oder etwas wilder kann man auch die Zustiege zu den Einstiegen an der Felswand entlang enutzen.
An einer Kreuzung kommen alle Wege zusammen, hier muss man gerade aus eine steile Rinne hoch und landet dann unvermittelt am Einstieg zur Starken Stiege. Der Einstieg ist am schwierigsten, weil ungesicher. Hat man den geschafft, geht es recht komot über Haltebügel weiter nach oben. Am Ausstieg hält man sich gleich rechts, um an der Abbruchkante, entlang von bizarren Felsgebilden am Oberen Terrassenweg weiter zu wandern. Der Großvaterstuhl wird teilweise sehr ausgesetzt umrundet. Man folgt dem Weg auf der Terrasse ein gutes Stück weiter. Um zur Heiligen Stiege zu kommen, wird es etwas unübersichtlich. Kurz vorher muss man durch eine Rinne kurz hinab, jenseits auf ein Band wieder hoch und dann links rum durch einen Spalt und Schwupp steht man direkt am Ende der Heiligen Stiege. Das ist eine endlos lang Metallkonstruktion.
Diese also hinab. Nach dem Ende der Haupttreppe würde sich eine weitere Steiganlage anschließen. Wer etwas aufpasst, wird feststellen, dass hier mehrere Wege aufeinandertreffen. Man darf nicht weiter absteigen, sondern geht links weiter auf dem Unteren Terrassenband.
Das ist anfangs etwas verwachsen, aber der Weg ist gut zu finden und man quert auf gleicher Höhe ziemlich lange dahin. Bis man sich direkt unter einer weiteren Kletterwand befindet. Man geht einen Einschnitt aus, um den nächsten Felsaufbau noch rechts herum, dahinter dann der Einstieg zur Rübezahlstiege. Die ist ein anderes Kaliber als die Starke Stiege. Wiederum ist der Einstieg ungesichert und nach UIAA eine II-III. Dann fangen die Metallbügel an, aber es bleibt anspruchsvoll. Es geht in einen Schlund hinein und man muss sich durch ein enges Loch quetschen. Den Rucksack muss man dabei abnehmen und vor sich her schieben. Oberhalb warten dann noch ein paar Klettermeter. Dann rechts durch den Wald steil hinauf und man erreicht den Reitsteig.
Hier nun kurz rechts und an der ersten Abzweigung den Lehnsteig hinab. Auch hier hat es noch mal ein paar Treppen, dann schließlich den Wurzelweg hinaus nach Schmilka.

Charakter

Es handelt sich um eine Routenkombination, welche mehrere der sog. "Stiegen" mit Wegen auf Felsbändern in der Region verbindet.
Ohne Gebietskenntnisse wird man ohne technische Hilfsmittel die Runde nur schwer finden. Markierungen gibt es quasi nicht. Deswegen am besten einen GPX-Track verwenden. Die Terrassenwege sind etwas ausgesetzt, man sollte v.a. schwindelfrei sein.
Highlight sind die Stiegen. Den Einsteig muss man jeweils frei bewältigen, dann warten Stahlgriffe und -bügel. Das ganze ist klettersteigähnlich, jedoch ohne durchgehene Sicherung. Mit einem Set kann man sich trotzdem an den Bügel zwischensichern. Von daher durchaus eine gute Idee, das Set einzupacken, ohne geht aber auch. Helm braucht es nicht.
Bei Nässe ist die Runde viel zu rutschig, dann sollte man das nicht machen.

Karte

Digitale Karte www.openstreetmap.org

Weitere Infos

www.alpenvereinaktiv.com


Auf die Stiege, fertig, los.

Wir haben die Tour bei Alpenvereinaktiv gefunden "Abenteuerliche Stiegentour an der Südflanke des sächsischen Elbsandsteinmassivs". Dem Autor 1000 Dank! Das muss ein hervorragender Gebietskenner sein, damit er so eine Runde zusammenstellen kann. Von daher nochmal vielen Dank, dass diese super Tour damit nicht nur Einheimischen vorbehalten bleibt. Das weiß ich sehr zu schätzen.
Für die Runde kann man jedes beliebige Superlativ auspacken, trifft alles zu. Da ist alles dabei, super Aussichten sowieso, Terrassenwege, bizarre Felstürme, spannende Klettereinlagen und am Ende in Schmilka warten feine Gaststuben. Von daher lasse ich die Bilder sprechen...

Stephan unterwegs mit Betty und Fabi am 20.04.2025



Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl



Kommentare zur Tour

(Kommentar hinzufügen)

Derzeit keine Kommentare vorhanden

Kommentar hinzufügen

Hier könnt ihr Anmerkungen loswerden, welcher Art auch immer.

Regeln:
Bitte kein HTML verwenden (wird rausgefiltert). Ich behalte mir vor, Kommentare zu löschen, falls sie nicht zum Thema passen, oder sonstwie unsachgemäß sind.

Dein Name:

Betreff:

Bitte das zweite Feld ankreuzen.

Nachricht:


www.aerzte-ohne-grenzen.de www.savetibet.de