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Steilküste mit Brandung, danach Aufstieg durch Flußtäl mit vielen Wasserfällen
| Fakten | |
|---|---|
| Ausgangspunkt: | Fenais da Ajuda (150m) |
| Höhenmeter: | 400 Hm |
| Zeit / Strecke: | 5h / 12.8km (gesamte Runde) |
| Markierung: | Nicht vorhanden |
| Anforderung: | Einfache Wanderung |
| Besonderheit: | Abwechslungsreich mit Badegumpen |
GPS
Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)20250612_SaoMigual_FenaisDaAjuda.gpx (Download GPX-Datei)
Ausgangspunkt
Fenais da Ajuda (150m) an der Nordostküste der Insel. Parkplatz bei der Kirche.
Einkehr
Unterwegs gibt es nix.
Wegschreibung
Von der Kirche geht es rechts auf der Straße hinab zu einem Picknickplatz und links weiter zum Leuchtturm. Von dort wieder zurück zum Picknickplatz und nun den anderen Weg weiter zum Meer und der Steilküste (nicht zur Kirche zurück). An der Küste einen abenteurlich steilen Weg hinab zu einem alten, kleinen Hafen.Von dort nun über Holzstufen und einen Grashang hoch, wieder auf die obere Kante der Steilküste. An einer Weggabelung nun links zum nächsten Miradouro mit Picknickplatz. Dahinter geht es abermals steil hinab ins das tief eingeschnittene Flußtal mit dem Ribeira da Salga. Gleich an der Küste gibt es auch schon den ersten Wasserfall, der sich über eine Klippe stürzt. Nun folgt man dem Flußlauf durch dichte Vegetation nach oben. Kleinere Abstecher führen immer wieder zu Wasserfällen mit Badegumpen darunter.
Schließlich führt der Weg aus dem Flußtal wieder raus zur Straße. An sich müsste man nun auf der Straße zurück nach Fenais da Ajuda laufen. Stattdessen kann man gleich bei der ersten Abzweigung nach rechts wieder eine Straße in Richtung Küste folgen. Die Kirche von Fenais da Ajuda mit dem Startpunkt bekommt man bald wieder zu Sicht, dazwischen liegt aber wieder ein tiefes Flußtal. Laut OSM gibt es hier Pfade direkt durch, das wäre dann der kürzeste Weg zurück zum Parkplatz. Bauarbeiter meinten aber, das geht nicht. Also gingen wir wieder zurück zur Küste und erreichten den vom Hinweg schon bekannten Weg wieder beim kleinen Hafen. Der Rest ist dann bekannt.
Charakter
Ziemliche Mischung aus vielen verschiedenen Wegen. An sich ist der Weg markiert und beschildert. Die Steige sind weitgehend problemlos zu begehen.
Weitere Infos
Roman Martin "Azoren", Rother Wanderführer, 7. Auflage 2024
Kaltes Bad
Das ist eine sehr abwechlungsreiche Wanderung. Los geht es mit Steilküste und wilden Atlantik. An einem kleinen Hafen kommt man der bedrohlichen Brandung dann sehr nahe. Hoch geht es
zu einem Picknickplatz, wie es sie auf den Azoren unzählige ungibt. Dahinter wieder am Meer stürzt sich ein Bach eindrucksvoll über eine Klippe, darunter hat es eine kleine Gumpe. Man
kann hinter den Wasserfall gehen und die Gumpe umrunden. So von der Sorte kommen dann das Flußtal hoch einige Wasserfälle. Da sich der Bach ein tiefes Bett gegraben hat und die Flanken
recht steil sind und somit nicht genutzt werden können, überwiegt dschungelartige Vegetation.
Ein potentielle Nutzung wäre dann aber eine Mühle, die gab es auch mal, man findet noch Ruinen. Bei einer der Wassergumpen wagte ich mal den Sprung hinein. Äußerst erfrischend, also
saukalt. Laut Beschreibung müsste man dann auf der Straße zurück zum Ausgangspunkt. Wir bogen zu früh ab und den direkten Weg versperrte ein weiterer schluchtartiger Bachlauf.
"Barranco" heißt das glaub ich fachgerecht. So mussten wir den großen Umweg zurück an der Küste gehen und kamen so nochmal an dem kleinen Hafen vom Hinweg vorbei. Aber da die Küste hier
sehr schön, tat das nicht wirklich weh.
Stephan unterwegs mit Betty und Fabi am 12.06.2025
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
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