Kürzlich in AsienBegegnungen, Entdeckungen und Erlebnisse einer Radreise
von Pakistan quer durch Tibet bis nach Bangkok
von Stephan Rankl
Auch als Ebook erhältlich!
19.90 Euro als Buch
4.99 Euro als Ebook (Epub-Format)
Worum geht's?
Nun wir waren vor nicht allzu langer Zeit mit dem Fahrrad in Asien unterwegs. Angefangen haben wir in Pakistan und dabei den legendären Karakorum-Highway unter die Räder genommen. Von Kashgar aus schlugen wir uns quer durch Westtibet bis Lhasa durch. Tja, da fühlt man sich wie gerädert, aber herrlich einsame Landschaften, große Berge des Himalayas, der Kailash und natürlich die tibetische Kultur versüßen die Schinderei.
A bissl mehr gefällig? Logisch, Südostasien machten wir auch noch unsicher. Yunnan, Laos, Thailand und Kambodscha standen noch auf der "Da-muss-ich-hin-Liste".
Hach, es war so schön ...
Einen kleinen Reisebericht gibt es (demnächst wieder) bei: www.sirdar.de unter Reiseberichte "Mit dem Rad durch Asien".
Interesse?Buch: 19.90 Euro (256 Seiten, 26 davon mit Fotos)
Ebook: 4.99 Euro (Epub, zusätzlich mit Kapital Lhasa-Kathmandu)
Hardcover Restexemplare bestellbar über Email an stephan.rankl@gmx.de
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Das Ebook ist auch im Kindle-Shop bei www.amazon.de oder bei www.epubli.de erhältlich.
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Inhaltsverzeichnis
Kürzlich in Asien
Erlebnisse, Entdeckungen und Begegnungen einer Radreise von Pakistan quer durch Tibet bis nach Bangkok
Vorwort 2014
Als wir 2005 / 2006 zur großen Radreise starteten, war die Durchquerung Westtibets der Kern unserer Ambitionen. Alles andere ergab sich mehr oder weniger aus diesem Wunsch.
Tibet-Reisen waren noch nie einfach und auch wir wussten anfangs nicht, ob uns die chinesischen Behörden bis Lhasa vordringen lassen würden.
Nachdem ich nun diese Geschichte als E-Book nochmal neu veröffentliche, versuchte ich mal die aktuelle Situation bezüglich individueller Reisen in Tibet zu klären. Eine Recherche
im Internet war sehr ernüchternd.
Seit den Unruhen in Tibet 2008 geht da kaum noch was. Foreneinträge Kashgar - Lhasa, nichts. Die Region ist wieder mal abgeschottet. Reisen sind zwar generell möglich, aber nur in
der Gruppe und mit vielen (teuren) Genehmigungen. Behördliche Willkür mit kompletter Abriegelung Tibets nicht ausgeschlossen. Ich konnte genau einen Bericht von Leuten finden, die
nach 2008 den Xinjiang-Tibet-Highway per Fahrrad gemeistert haben.
Selbst zum Straßenzustand findet man viel Widersprüchliches. Die Strecke durch Westtibet scheint wohl mittlerweile zum Großteil asphaltiert zu sein, Vollendung in Sicht. Der
Friendship-Highway von Lhasa nach Kathmandu ist es auf der Hauptstrecke schon. Sogar die Zeltplätze sollen mittlerweile vorgeschrieben sein. Das Abenteuer rückt also wieder ein
Stückchen weiter weg.
Nachdem wir 2006 von unserer Reise zurückkehrten und während ich dieses Buch schrieb, hätte ich mir nicht vorstellen können, dass sich die Situation speziell in Tibet wieder so
verschlechtert. Wir hatten einfach Glück, in einer relativ entspannten Zeit unterwegs zu sein. Bleibt also abzuwarten, bis sich die Tore wieder öffnen. Einstweilen muss man sich mit
Geschichten zufrieden zu geben, wie es einmal war, damals …
Zur Neuauflage habe ich mich auch entschlossen, ein neues Kapitel mit meiner ersten Reise nach Tibet im Jahr 2003 anzufügen. Ich war dabei mit dem Fahrrad auf der Strecke
Lhasa - Kathmandu unterwegs, dem sogenannten Friendship-Highway. Ich denke für einige Leute wird der Vergleich mit der Gegenwart sehr interessant sein.
Vorspiel
„Wie wollen Sie eigentlich mal Ihre Familie ernähren?“
Mit dieser Frage sah ich mich staunend konfrontiert. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Meinem damaligen Chef trieb es gerade die Röte ins Gesicht, nachdem ich ihm
relativ direkt eröffnete: „Ich bin demnächst weg, ein halbes Jahr durch Asien, mit dem Fahrrad.“ Er hat es nicht verstanden und der Job war damit auch weg.
Einfach mal abhauen. Zusammen hatten wir beide, Stephan und Bettina, uns dieses Ding vorgenommen. 100% Freiheit genießen. Die Grenzen, nur der Globus! Das bedeutete aber auch
loslassen. Auch Bettina musste ihren Job letztendlich kündigen. Kein Job = keine Einnahmen. So einfach ist das. Unsere Mietwohnung viel zu teuer. In einer einmonatigen
Sträflingsaktion räumten wir unser ganzes Gerümpel in eine Scheune. Unglaublich, wie viel Zeug sich im Laufe der Jahre so ansammelte!
Dann galt es den staatlichen Fängen zu entkommen. Ein gewisses Amt für die Eintreibung von Geldern für Funk und Fernsehen zeigte sich dabei besonders hartnäckig. Erst nach unserer
Beteuerung, „Nein, in der Scheune gibt es keinen Strom und da kann auch niemand Fernsehgucken“, gaben sie sich zufrieden. Die Dame beim Einwohnermeldeamt schrieb schließlich beim
Abmelden als neue Adresse für uns rein: Weltreise! Damit waren wir frei! Es konnte losgehen …
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl

