Reisebericht KanUSA 2024 - Québec - Montreal
Kartendaten: ©
OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: ©
Tracestrack-Topo (CC-BY-SA)
Québec
Von Saguenay ging es durch den Laurentides-Nationalpark zurück zum Sankt-Lorenz-Strom und nach Québec. Kurz vor der Stadt wartet der Wasserfall von Montmorency.
Das ist der Aufgang neben dem Wasserfall, um vom Parkplatz hoch zu kommen. Man sieht, das Gestein rundherum ist äußerst brüchig.
Der Wasserfall stürtzt sich über eine 83m hohe Felswand und ist damit 30m höher als die Niagara-Fälle. Man muss sich schon abgrenzen. Im Winter kann man hier Eisklettern, das muss fantastisch sein.
Der Wasserfall ist auch so eine Art Vergnügungspark, vor dem Wasserfall, so in etwa auf Höhe des oberen Endes, gibt es einen Flying Fox. Den gönnten wir uns. Schon spannend.
Die Hängebrücke ist auch sehr spannend.
Am Rückweg saßen dann tatsächlich Murmeltiere auf einer Wiese, hätte ich hier quasi am Meer auch nicht erwartet. Es war auch wieder sehr schwül, langsam wurde mir klar, warum hier jeder eine Klimaanlage hat.
Das Stadtbild von Québec wird dominiert von diesem schloßartigen Bau, welches aber tatsächlich ein Hotel ist.
Das Château Frontenac ist ein Luxushotel und es wurde tatsächlich ursprünglich 1892 als Hotel erbaut. Man ahnt es, billig ist es nicht.
Das ist in der Unterstadt, mit dem Hotel oben drüber auf dem Hügel. Es gibt viele Shops und v.a. viele Galerien.
Ein Schrägaufzug, der Unter- und Oberstadt miteinander verbindet.
Der Markplatz.
Huch, wer schaut denn da über das Dach? Diese aufblasbaren rosa Männchen waren in witzigen Posen über die ganze Stadt verteilt.
Zurück in der Oberstadt, auf der "Promenade des Gouverneurs". Was für ein Bunker, dieses Hotel!
Montreal
Was für ein Dauerregen. Wir mussten unsere Pläne anpassen und fuhren nicht ins Hinterland zum Kanu-Fahren, sondern direkt nach Montreal.
Das ist auf dem Olympiagelände von 1976 in Montreal. Das einstige Velodrom wurde zum Biodome umgebaut. Eine Art Indoor-Zoo, der sich mit verschieden Ökosystemen beschäftigt. Es gibt vier Zonen. Regenwald, Antarktis,
Sankt-Lorenz-Strom und kanadische Wälder. Hier kriegt man dann auch ein paar der einheimischen Tiere zu sehen, v.a. auch die Unterwasserwelt. Dazu Otter, Biber, Waschbär und Co.
Die Original-Architektur von 1976 ist aber auch immer noch sehr spannend.
Die Original-Architektur von 1976 ist aber auch immer noch sehr spannend.
Das Olympiagelände von 1976. Vier Jahre nach München. Archetektonisch auch eine sehr spannende Anlage. Der Turm war leider aufgrund von Wartungsarbeiten geschlossen.
Unser Besuch von Downtown-Montreal begann mit diesem Riesenrad am Ufer zum Sankt-Lorenz-Strom. Zwecks besserer Orientierung.
Das ist der Blick vom Riesenrad aus auf Montreal.
Die Innenstadt von Montreal hat jetzt keine so ausgeprägte Viertel, wie man das von anderen Städten kennt. Das Stadtbild wechselt quasi alle 50m. Hier eine der schöneren Passagen.
Etwas Griechenland gefällig?
Die Winter sind kalt in Kanada. Deswegen sind große Stadtteile von Montreal unterirdisch oder überdacht miteinander verbunden.
Und inmitten dieses Labyrinths findet sich ein Stück der Berliner Mauer.
Der schönste Fleck von Montreal ist der "Mont Royal". Auf dem Hügel findet sich ein Park mit schöner Aussicht über die Innenstadt.
Ist ja klar ...
Ein nicht allzu scheuer Waschbär wartete auf seinen Anteil.
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl

